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Muskeltraining gegen Stimmungstief

Ein großer deutscher Fernsehsender widmete sich vor einer Weile dem Thema Glück und fragte dabei bspw.: Was ist für Sie Glück?

Ein großer deutscher Fernsehsender widmete sich vor einer Weile dem Thema Glück und fragte dabei bspw.: Was ist für Sie Glück?- Wann waren Sie das letzte Mal glücklich? Wie hat sich dadurch Ihr Leben verändert? Haben Sie einen Trick, um sich einen Glücksmoment zu verschaffen?

 
Wichtige Fragen in grauen Wintermonaten, die oft genau so trüb auf der Seele liegen, wie der Frühnebel über den Feldern. Aber abgesehen von der saisonal verursachten Belastung für Herz und Geist, nehmen die Zahlen der an Depressionen erkrankten Menschen zu. Mittlerweile gilt die Depression als eine Volkskrankheit, von der rund vier Millionen Menschen in Deutschland betroffen sind. 
 
Merkmale sind innere Leere, Antriebslosigkeit, Erschöpfungsgefühle, Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung. Oft nicht leicht nachvollziehbar für gesunde Mitmenschen. Darüber hinaus hat die „Depression“ als Krankheit noch keine Lobby, Betroffene werden oft als Versager abgestempelt. Die Erkrankung wird in einer durch Leistung geprägten Gesellschaft nicht immer ernst genommen.

Hohe Kosten für die Volkswirtschaft

Laut einer Studie der Allianz AG ist die Krankheit nicht nur die Hauptursache für Arbeitsunfähigkeit und Frühverrentung, sondern verursacht durch die reduzierte Produktivität betroffener Mitarbeiter allein 9,3 Milliarden Euro. Insgesamt beziffert die Allianz Studie die jährlich durch Depressionen entstehenden Kosten auf ca. 22 Milliarden Euro.

In Schwung kommen

Muskeltraining kann ein Weg aus dem Dauertief sein. Der körpereigene Medizinschrank wird beim Training aktiviert, Endorphine (Botenstoffe) – gern auch als Glückshormone bezeichnet - werden ausgeschüttet, die unter anderem positiv auf den mentalen Zustand Einfluss nehmen. 

Dabei reichen pro Woche 30 Minuten Training bei dem alle großen Muskelgruppen trainiert werden. Doch auch das fällt bei Depressionen oft schwer. Erste Trainingserfolge, ein gutes Gefühl nach dem Training und Trainingspartner können Motivationsfaktoren sein. 

Der behandelnde Arzt ist in jedem Falle der erste Ansprechpartner. Viele Ärzte unterstützen jedoch den Ansatz, mit Bewegung gegen die Krankheit anzugehen. 

 

Und vielleicht ist es auch schon eine kleine Hilfe, am Ende des Tages einmal die Frage zu stellen: „Was hat mich heute glücklich gemacht?“

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